• Eine gute Nachricht

Eine gute Nachricht

15.05.2020

 Es ist eine gute Nachricht und sie kommt zum richtigen Zeitpunkt. Wer auf den Energieverbrauch achtet, erhält seit dem 1. Mai mehr Geld. Für praktisch alle Massnahmen, die das Baselbieter Energiepaket vorsieht, wurden die Beitragssätze erhöht. Das Paket wurde rundum erneuert und noch attraktiver gestaltet.

Damit würdigt der Landrat die Anstrengungen der Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer im Klimaschutz und führt ein Erfolgsmodell weiter. Es ist ein breit abgestütztes und sehr gut funktionierendes Instrument zur Erreichung der ambitionierten kantonalen Klimaziele. Im nebenstehenden Artikel gehen wir detailliert darauf ein, was das neue Paket alles beinhaltet.

Was haben wir in den vergangenen Jahren dank dieses Förderprograms alles erreicht? Eine ganze Menge. Es konnten rund  9 Prozent des jährlichen Raumwärmebedarfs im Kanton gespart werden. Um es zu veranschaulichen: Das sind insgesamt 463 Bahnwaggons gefüllt mit Heizöl.

Dieses erfreuliche Ergebnis kam dank des Baselbieter Energiepakets zustande und selbstverständlich auch dank der Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer. Denn sie sind es letztlich, die mit ihrer Partizipation am Programm und ihren Investitionen dazu beitragen, dass die Schweiz bis 2050 klimaneutral sein kann.

Bleiben wir in der Zukunft. Im Baselbiet müssen in den kommenden Jahren altersbedingt rund 27 000 fossile Heizungen ersetzt werden. Die aktuelle Situation mit der Coronakrise löst dabei bei einigen Hausbesitzern zweifellos Unsicherheiten aus. Vor diesem Hintergrund kommt das neue Energiepaket genau im richtigen Moment. Die notwendigen Investitionen können nun unter verbesserten Bedingungen getätigt werden, was sowohl der Umwelt zugutekommt, wie auch den regionalen Unternehmen, die in diesem Bereich tätig sind.

Ich möchte an dieser Stelle festhalten, dass die Baselbieter Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer eine Menge zum Klimaschutz beitragen. Sie tun dies mit Engagement, in vielen Bereichen und mit hohen Investitionen. Das darf durchaus in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden, wenn über Ökologie und Klimaschutz gesprochen wird.   

Präsident
Christoph Buser
Füllinsdorf.